Gottschalk-Weddigen-Werkstätten
Beschäftigung und Integration


Training und Anleitung am Arbeitsplatz
In den Gottschalk-Weddigen-Werkstätten bietet die Ev. Diakoniestiftung Herford ein differenziertes Arbeits- und Beschäftigungsangebot mit 50 Plätzen.
Zielgruppe unseres Angebotes sind erwerbsfähige Hilfebedürftige, bei denen besonders hohe Integrationshemmnisse und besondere soziale Schwierigkeiten bestehen. Es sind Menschen, die ohne intensive persönliche Unterstützung kaum eine Chance haben, den Anforderungen des ersten Arbeitsmarktes gerecht zu werden.
Unser Integrationsmanagement umfasst eine individuelle Chancenprognose und Berufswegeplanung, ein berufsbezogenes Coaching, fachpraktische Qualifizierungen am Arbeitsplatz sowie ein Vermittlungs- und Integrationsmanagement, das bei Bedarf Praktika innerhalb und außerhalb der Diakoniestiftung einschließen kann.
Neben den beruflichen werden vor allem soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Verantwortlichkeit, aber auch der Umgang mit Stress und Kritik erprobt.
Der Integrationsprozess wird durch das multiprofessionelle Team der Gottschalk-Weddigen-Werkstätten koordiniert, in dem Handwerker mit sonderpädagogischer Zusatzausbildung und Dipl. Sozialarbeiter/-pädagogen eng zusammenarbeiten.
Die Evangelische Diakoniestiftung Herford ist Mitglied in der Herforder Trägergemeinschaft SGB II/XII, in der sich viele Qualifizierungs-, Beschäftigungs- und Beratungsträger aus Herford zusammengeschlossen haben. Ziel des Verbundes ist es, die regionale Arbeitsmarktpolitik zu vernetzen und ein auf den örtlichen Arbeitsmarkt abgestimmtes Maßnahmespektrum zu entwickeln.
Zugang und Finanzierung
Die Gottschalk-Weddigen-Werkstätten leisten Hilfen gem. § 5 der Durchführungsverordnung zu §§ 67 ff. SGB XII für Menschen in besonderen Lebenslagen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten im Lebensbereich Arbeit. Sie sind darüber hinaus Anbieter von Maßnahmen der Beschäftigung und Qualifizierung auf den Grundlagen des SGB II und des SGB III und bieten in Einzelfällen Hilfen zur Tagesstrukturierung.
Der Zugang zu den Gottschalk-Weddigen-Werkstätten erfolgt in aller Regel über die Fallmanager und Fallmanagerinnen der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) im Kreis Herford. Aber auch die Direktbewerbung in den Gottschalk-Weddigen-Werkstätten ist möglich.
Die Maßnahme wird von der ARGE in der Regel für mindestens sechs Monate bewilligt. Wir prüfen darüber hinaus, ob Anspruchsvoraussetzungen nach dem Sozialgesetzbuch XII vorliegen, weil sich in diesem Fall auch der Landschaftsverband Westfalen-Lippe an den Kosten des Beschäftigungsangebotes beteiligt. So stellen beide Kostenträger – der LWL und die ARGE – gemeinsam sicher, dass die Beschäftigten in den Gottschalk-Weddigen-Werkstätten ein Höchstmaß an Anleitung und sozialpädagogischer Betreuung erhalten.
Für die Dauer der Beschäftigung erstattet die ARGE die Fahrtkosten in die Gottschalk-Weddigen-Werkstätten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten für jede geleistete Stunde eine Mehraufwandsentschädigung.
Gottschalk-Weddigen-
Werkstätten:




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