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Kurt-Dietrich-Haus — Stationäre Einrichtung

Therapeutische Angebote und Pflege

Im Kurt-Dietrich-Haus werden eine Reihe soziotherapeutischer Maßnahmen vorgehalten, über die individuelle Nutzung wird in der Hilfeplanung Konsens hergestellt. Der Hilfebedarf der einzelnen Person wird in der Hilfeplanung festgestellt und berücksichtigt.


 

Die Einzelbetreuung

Die Einzelbetreuung auf der Grundlage des Bezugspersonensystems verbindet methodische Ansätze aus den Bereichen Sozialtherapie, Suchttherapie und Sozialarbeit.
Neben der umfassenden Begleitung des individuellen Eingliederungsprozesses der Bewohnerinnen und Bewohner beinhaltet dies u.a.:

  • Anamnese
  • Aufbau einer therapeutischen Beziehung
  • Ggf. Einbeziehung des sozialen Umfeldes
  • Sozialarbeiterische Betreuung in sämtlichen Fragen der sozialen Wiedereingliederung
  • Einschaltung von fachspezifischen Beratungsdiensten
  • Erstellung des Hilfeplanes und dessen berprüfung und Fortschreibung

Maßnahmen:

  • Einzelgespräche
  • Begleitung und Durchführung therapeutischer Maßnahmen
  • Angehörigenkontakte und Gespräche mit Bezugspersonen
  • Begleitung bei Behörden
  • Kriseninterventionen

Die Intensität der Einzelbetreuung wird dem individuellen Bedarf angepasst.


 

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner erfolgt durch niedergelassene Ärzte.
Für die medizinische Betreuung in der Einrichtung sind examinierte Fachkräfte zuständig.

Das integrierte Gesamtangebot umfasst weiter:

  • Anleitung zu sachgerechtem Umgang mit verordneten Medikamenten
    (auch Vergabe eines Substitutes),
  • Anleitung bei der (Körper-) Hygiene,
  • Gesundheitsaufklärung,
  • Begleitung bei Arztbesuchen,
  • Durchführung ärztlicher Verordnungen.

 

Hauswirtschaftliche Anleitung

Das Hauswirtschaftliche Training umfasst folgende Bereiche:

  • Ernährung mit Planung, Einkauf, Kochen unter besonderer Berücksichtigung von
  • ernährungsphysiologischen Aspekten,
  • Haushaltsführung,
  • Wäschepflege,
  • Hygiene und Sauberkeit im eigenen Appartement / dezentrale Wohnung,
  • Bedarfsgerechte Unterstützung bei der Einrichtung der dezentralen Wohnung.

Mit einfachen, der persönlichen Lebenssituation angenäherten Mitteln sollen die Betroffenen befähigt werden, die notwendigen Pflichten ihres Alltages selbständiger und selbstbewusster zu bewältigen.

Wesentliches Ziel ist es, die Bewohnerinnen und Bewohner zu einer möglichst umfassenden Selbstversorgung anzuleiten, die neben Bereichen wie z.B. Kochen, Waschen, Putzen usw. auch die selbständige Gestaltung des Wohnbereiches beinhaltet. Hierbei bieten die Mitarbeitenden individuell gezielte Hilfestellung, Förderung und bungsmöglichkeiten an.


 

Indikationsgruppen

Dazu gehören folgende Angebote:

  • Therapeutische Gesprächsgruppen,
    diese werden in verschiedener Formen in ausreichender Zahl und dem Bedarf entsprechend vorgehalten,
  • Hirnleistungstraining,
  • Frauengruppe,
  • Entspannungsgruppe,
  • Beschäftigungs- und Arbeitstherapie,
    als tagesstrukturierende Maßnahmen (siehe unten),
  • Leichtsport.

 

Neigungsgruppen

  • Laufgruppe
  • Walkinggruppe
  • Zeitungsgruppe
  • Kochgruppen
  • Spielabend

 

Beschäftigungs- und Arbeitstherapie

Beschäftigungstherapeutische Angebote dienen u.a.:

  • der Förderung kreativer Fähigkeiten,
  • der Entwicklung (neuer) handwerklicher Fähigkeiten,
  • der Vermittlung von Erfolgserlebnissen,
  • der Entdeckung von Interessen und Begabungen.

Mit einer individuellen Anleitung und Begleitung wird versucht an den Interessen und Fähigkeiten der Bewohnerinnen und Bewohner anzuknüpfen und diese zu stabilisieren. Die Entdeckung von Interessen, Fähigkeiten und Fertigkeiten und die damit verbundenen Erfolgserlebnisse stärken das Selbstwertgefühl und können sich positiv auf die Bereiche Arbeit und Freizeit auswirken.


 

Arbeitstherapeutische Angebote

Langzeitarbeitslosigkeit, eingeschränkte Leistungsfähigkeit, mangelndes Durchhaltevermögen kennzeichnen u.a. die Klientel der chronisch Suchtkranken. Eine berufliche Wiedereingliederung ist nur in einem sehr langfristig angelegten Prozess möglich. Arbeitstherapeutische Maßnahmen dienen deshalb zunächst dem langsamen Heranführen an Arbeitsprozesse überhaupt.

Ziele können sein:

  • Erprobung der Belastbarkeit,
  • Verbesserung des Durchhaltevermögens und der Frustrationstoleranz,
  • Erkennen suchtfördernder Konfliktfelder im Arbeitsbereich,
  • Abklärung von Fähigkeiten, Fertigkeiten, Eignungen und Neigungen,
  • Heranführen an eine realitätsbezogene Selbsteinschätzung.

Im Haus verfügen wir über verschiedene Arbeitsbereiche: Renovierungen, Aus- und Umzugshilfen, Holzwerkstatt, Garten, Fahrradreparaturen, Kreativwerkstatt und Nähen.

Im externen Bereich kooperieren wir mit den Werkstätten für behinderte Menschen in Stadt und Kreis Herford, privaten Firmen und den der Gottschalk-Weddigen-Werkstätten.


 

Pflege von sucht- und psychisch erkrankten Menschen

Auf Grund der starken körperlichen Folgeerscheinungen der Sucht- oder psychischen Erkrankung reicht in einigen Fällen die therapeutische Eingliederungshilfe nicht mehr aus und pflegerische Hilfen treten in den Vordergrund. Hier bietet sich die Pflegeeinrichtung Haus Birkenkamp, die sich mit auf dem Gelände befindet und damit auch räumliche Kontinuität bietet, als qualifizierte Einrichtung an.

Über die professionelle pflegerische Versorgung hinaus gewährleistet unser Team einen professionellen Umgang mit den Besonderheiten der o.g. Erkrankungen.

Kurt-Dietrich-Haus:

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Stationäre Einrichtung:

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Evangelische Diakoniestiftung Herford Bünder Str. 15 32051 Herford Tel.: 0 52 21 - 91 49-0
E-mail: hvdiakoniestiftung-herford.de Internet: www.diakoniestiftung-herford.de