Sozialberatungsdienst
Mehr als Theorie: Hilfen aus einer Hand


Wer zum ersten Mal durch die Tür des Sozialberatungsdienstes kommt, weiß meist noch nicht, welche Angebote hier zusammengefasst sind. Der Sozialberatungsdienst steht in Herford für einen niedrigschwelligen Zugang, eine umfassende und gering spezialisierte Beratung für Menschen in sozialen Schwierigkeiten sowie eine hohe Kompetenz in allen Fragen der Existenzsicherung. Unter dem Dach des Sozialberatungsdienstes finden sich folgende Angebote:
Die Beratungsstelle stellt eine Erstberatung im Rahmen täglicher offener Sprechstunden sicher. Darüber hinaus ist eine längerfristig angelegte ambulante Begleitung zur Überwindung sozialer Schwierigkeiten möglich.
Ein Tagesaufenthalt steht als niedrigschwellige Anlaufstelle wohnungslosen Menschen täglich von 9 – 12 Uhr zur Verfügung. Hier besteht auch die Möglichkeit, Wäsche zu waschen oder zu duschen.
Für den Kreis Herford hält der Sozialberatungsdienst 21 Plätze im Ambulant Betreuten Wohnen vor. Die aufsuchende Arbeit wird von den Standorten Löhne und Herford aus geleistet.
In der Noch-Unterkunft Werrestraße verfügt der Sozialberatungsdienst über neun Apartments für das »Teilstationäre Wohnen Werrestraße«, die an Menschen mit sehr komplexem Hilfebedarf weiter vermietet werden.
40 Plätze werden für vollstationäre Hilfen nach §§ 67 – 69 SGB XII vorgehalten. Dabei entfallen 15 Plätze auf eine Stammeinrichtung, und weitere 25 Personen leben in dezentralen Wohnungen über das Herforder Stadtgebiet verteilt.
Nachgehende Hilfen erleichtern nach der Entlassung aus der stationären Hilfe die Verselbstständigung in einer Wohnung. Die nachgehenden Hilfen sichern dauerhaft die materielle Existenz mit dem Ziel, einen erneuten Wohnungsverlust zu vermeiden.
In Kooperation mit der Stadt Löhne und finanziert aus Spendenmitteln bemüht sich das Projekt »Schritt für Schritt«, jungen Erwachsenen in besonderen sozialen Schwierigkeiten durch eine intensive persönliche Begleitung auf Zeit Perspektiven aufzuzeigen.
Das Land NRW fördert das Projekt »Menschen ziehen um«. Es begleitet langjährig obdachlosen Menschen bei ihrem Weg aus der städtischen Notunterkunft in »normale« wohn- und Lebensverhältnisse.
Sozialberatungsdienst:





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