Sozialberatungsdienst
Teilstationäres Wohnen Werrestraße


Auf bestem Weg in die eigene Wohnung
Für teilstationäre Hilfen hat der Sozialberatungsdienst in einer sanierten, ehemaligen Obdachlosenunterkunft neun abgeschlossene Zwei-Zimmer-Apartments sowie zwei weitere Wohnungen im Stadtgebiet Herford angemietet. Hier leben vor allem wohnungslose Menschen mit einem akuten, aber besonders komplexen Hilfebedarf.
»Teilstationär« bedeutet: Die 12 Bewohner/innen haben Untermietverträge erhalten und bestreiten ihren Lebensunterhalt und die Wohnkosten überwiegend aus eigenen oder Grundsicherungsmitteln. Der überörtliche Sozialhilfeträger übernimmt zusätzlich alle Kosten für die intensive persönliche Hilfe nach dem Achten Kapitel SGB XII.
Zeit für die Suche nach einer dauerhaften Lösung
Teilstationäre Hilfen sind Übergangshilfen im besten Sinn des Wortes. Vor allem dann, wenn zu Beginn der Hilfe die Ziele noch nicht ganz klar sind:
- Haben sich frühere Hilfen als nicht bedarfsdeckend erwiesen oder sind sie gescheitert?
- Müssen langfristig weitere Hilfen bereitgestellt werden? Ist eine gesetzliche Betreuung sinnvoll, werden hauswirtschaftliche Hilfen gebraucht, wird ein Betreutes Wohnen benötigt?
- Soll es direkt in eine eigene Wohnung gehen, oder stehen zunächst andere Hilfen wie z.B. eine Therapie oder eine Krankenhausbehandlung an?
Finanzierung und Zugang
Der Zugang ins Teilstationäre Wohnen erfolgt in der Regel über die Beratungsstelle bzw. die Fachstelle für Wohnungslose.
Für eine Aufnahme ins Teilstationäre Wohnen ist ein Antrag an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe erforderlich, der mit einem Hilfeplan verbunden wird. Der LWL genehmigt den Hilfeplan und entscheidet, ob teilstationäre Hilfen geleistet werden sollen. Eine Aufnahme ist daher in der Regel mit einer Wartezeit von ca. zwei Wochen verbunden.
Für die Nutzerinnen und Nutzer sind die persönlichen Hilfen kostenlos. Sie müssen jedoch die Kosten der Unterkunft und ihren Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln bestreiten.
Öffnungszeiten und Kontakt
Ihre Ansprechpartner/innen für das teilstationäre Wohnen:
Doris Gerlach
Karl-Heinz Hüske
Bettina Schelkle
Teilstationäres Wohnen Werrestraße
Werrestraße 117 d
32049 Herford
Telefon 0 52 21 - 2 75 65 90
Telefax 0 52 21 - 2 75 65 92
oder
Sozialberatungsdienst
Schillerstr. 8
32052 Herford
Telefon 0 52 21 - 91 60-0
E-mail:
| Das Büro in der Werrestraße ist geöffnet: | ||
| Montag: | 13.00 Uhr – 16.30 Uhr | Karl-Heinz Hüske |
| Dienstag: | 13.00 Uhr – 16.30 Uhr | Karl-Heinz Hüske |
| Mittwoch: | 11.30 Uhr – 13.00 Uhr 13.00 Uhr – 16.30 Uhr |
Bettina Schelkle Karl-Heinz Hüske |
| Donnerstag: | 11.00 Uhr – 13.00 Uhr 13.00 Uhr – 16.30 Uhr |
Doris Gerlach Karl-Heinz Hüske |
| Freitag: | 11.30 Uhr – 13.00 Uhr | Bettina Schelkle |
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