Geschichte
der Evangelischen Diakoniestiftung Herford


Die Evangelische Diakoniestiftung Herford hat ihre Wurzeln in der Erweckungsbewegung
des 19. Jahrhunderts im Ravensberger Land.
Aus der Wahrnehmung des Menschen als eine einmalige, von Gott geschaffene
und geliebte Persönlichkeit, entwickelte sich ein umfassendes soziales
Engagement, um in Not geratenen Menschen zu helfen.
Unsere Stiftung hat ihre Arbeit 1877 als eine Bürgerinitiative unter dem
Namen Evangelisches Waisenhaus zu Herford aufgenommen. Insbesondere Pfarrer
August Gottschalk und Fabrikant Eduard Arnold Weddigen haben durch ihr wohltätiges
Handeln der Stiftung bis heute ihre besondere Prägung gegeben.
Neben der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Wohnungslosen war die Altenarbeit
seit frühester Zeit immer ein wichtiges Aufgabenfeld.
Es wurden Gemeindepflegestationen und Kindergärten eingerichtet.
Das erste »Pflegehaus für alte Männer und Frauen« wurde 1888 eröffnet.
Im Jahre 1889 wurde im Ev. Waisenhaus eine öffentliche Volksküche
in Betrieb genommen.
Seit 1890 bestand schon die »Herberge zur Heimat«, eine Einrichtung,
die wohnungslosen Menschen offen stand. Gerade während der großen
Wirtschaftskrisen und nach den beiden Weltkriegen haben hier viele Vertriebene
und Flüchtlinge Hilfe erhalten.
Die Schwerpunkte der sozialen Arbeit haben sich während der langen Stiftungsgeschichte
immer an den besonderen Bedarfslagen ihrer Zeit orientiert.
So hat sich aus den Anfängen eines christlich orientierten Engagements
ein diakonischer Träger mit einem bedarfsorientierten, gemeindenahen Betreuungs-
und Hilfeangebot entwickelt.
Über uns:



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