Wohnungslosenhilfe


Niemand soll in Herford ohne Wohnung leben.
Die Ev. Diakoniestiftung Herford hat sich früh und verantwortungsvoll der Not und der Armut von Menschen ohne Wohnung angenommen. Schon im Jahr 1890 wurde die erste Herberge zur Heimat mit einer angeschlossenen Wanderarbeitsstätte gegründet.
Die Wohnungslosenhilfe leistet heute differenzierte Hilfen zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten. Menschen, die schwierige Lebenslagen nicht ohne Unterstützung bewältigen können, sind die Zielgruppe unseres Sozialberatungsdienstes. Wir bieten hier in integrierter Form ambulante, teilstationäre, stationäre und dezentrale stationäre Hilfen nach §§ 67 ff. SGB XII.
Die ambulante Beratung richtet sich an Menschen, die kurzfristigen und akuten Hilfebedarf vor allem im Bereich der materiellen Existenzsicherung anmelden oder ambulante Begleitung benötigen. Im Kreis Herford stehen außerdem 21 Plätze im Ambulant Betreuten Wohnen zur Verfügung. Die teil- und vollstationäre Hilfe kommt für Menschen in Frage, die eine darüber hinausgehende intensive Betreuung benötigen. Für sie hält der Sozialberatungsdienst neun teilstationäre Wohnplätze sowie 15 Plätze in der stationären Stammeinrichtung und 25 dezentrale Heimplätze in Wohnungen vor. Innovative Ideen werden im Rahmen kleinerer Projekte in Herford und Löhne umgesetzt.
Gesamthilfesystem
Um wohnungslose Menschen in Herford möglichst umfassend mit einer Wohnung und der notwendigen Unterstützung zu versorgen, beteiligt sich der Sozialberatungsdienst seit 2004 am »Gesamthilfesystem zur Versorgung wohnungsloser oder von Wohnungslosigkeit bedrohter Menschen.« Im Rahmen des Gesamthilfesystems hat der Sozialberatungsdienst die Aufgabe der Fachstelle Wohnungslose übernommen und betreut in dieser Funktion die Clearingwohnungen bei der Stadt Herford.
Wohnungslosenhilfe



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