Mit 56 Jahren nochmal Azubi?

Die vier Auszubildenden der Altenpflege, die zum „Internationalen Tag der Pflege“ am 12. Mai bei einem Pressetermin über ihre Entscheidung für diesen Beruf berichteten, beantworteten diese Frage sehr selbstbewusst. Aus ihrer Sicht lohnt sich der Einstieg in dieses Arbeitsfeld mit knapp vierzig Jahren und selbst noch mit Mitte fünfzig. Die Dankbarkeit der älteren Menschen für die Pflege und Begleitung ist für sie eine Bestätigung, am richtigen Platz zu sein.

Die persönlichen Geschichten der Auszubildenden zeigten unterschiedliche Wege in die Altenpflege: Nach einer Familienphase oder aufgrund persönlicher Erfahrungen in der Pflege von Angehörigen, als berufliche Neuorientierung und Chance noch einmal etwas völlig anderes im Leben zu lernen und zu arbeiten oder als schrittweiser Einstieg über eine Tätigkeit als Pflegehelferin. 

Foto der neuen AzubisEin positiver Blick auf die Altenpflege: Die Auszubildenden (vorne, von links) Sandra Bröker, Claudia Wright, der examinierte Altenpfleger Heiko Wischnak und die Auszubildende Martina Beckemeyer-Witte, sowie (hinten, von links) Michael Stroop (Vorstand Ev. Diakoniestiftung Herford), Barbara Geisler-Hadler (Geschäftsführerin Diakonisches Werk), Thorsten Kroll (Qualitätsbeauftragter Ev. Diakoniestiftung Herford), Steven Genat (Einrichtungsleiter Ernst-Louisen-Heim) und Gerd Meyer (Prokurist Diakoniestationen) Foto: Herforder Kreisblatt/Frau Zander