15 Jahre Haus Hermannstraße 16
Gemeinsam gegen Wohnungslosigkeit
Seit 15 Jahren ist das Haus Hermannstraße 16 in Herford ein fester Anlaufpunkt für Menschen in Wohnungsnot. Unter einem Dach arbeiten hier die Ev. Diakoniestiftung Herford, die Fachstelle Wohnen der Stadt Herford, der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (SkF), der Herforder Mittagstisch e.V. und weitere Partner eng zusammen.
Der Sozialberatungsdienst der Ev. Diakoniestiftung unterstützt jährlich rund 1.300 Menschen – von Beratung über Postempfang bis zur Geldverwaltung. Auch der Tagesaufenthalt bietet vormittags einen sicheren Ort mit Verpflegung, Duschmöglichkeit und Gemeinschaft.
Die Fachstelle Wohnungserhalt und –Sicherung hilft beim Erhalt und bei der Vermittlung von Wohnraum, während der SkF mit einem Projekt für junge Wohnungslose präventiv wirkt. Der Herforder Mittagstisch sorgt täglich für warme Mahlzeiten, Kleidung und menschliche Begegnung – ergänzt durch ehrenamtliche Angebote wie medizinische Hilfe, kostenlose Haarschnitte oder das „Grabfeld der Erinnerung“.
„Im Haus Hermannstraße finden Menschen in Wohnungsnot kurze Wege und verlässliche Hilfe. Niemand soll verlorengehen“, betont Bettina Schelkle, Einrichtungsleiterin des Sozialberatungsdienstes.
Das Haus Hermannstraße 16 steht seit 15 Jahren für gelebte Solidarität und erfolgreiche Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamt, öffentlichen und freien Trägern – ein starkes Modell für den Umgang mit Wohnungslosigkeit in Herford.

